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BRIEF AN DIE REDAKTION | ISLANDPFERDE ZUCHT
Die Redaktion hat den Präsidenten des IPZV e.V., Karly Zingsheim im Herbst 2010
in Blankenheim auf dem Gestüt Forstwald besucht, das Konzept des Magazins vor-
gestellt und vorgeschlagen, die zahlreichen Aktivitäten des Verbandes den
Züchtern zu erläutern.
Liebe Frau Carola Krokowski,
lieber Herr Klaus Ohneberg,
es ist noch nicht lange her, da haben Sie mich von Ihrer Idee, eine Islandpferde-Zuchtzeitschrift herauszubringen, informiert.
Ihr Vorhaben muss zu dieser Zeit sicherlich schon sehr weit fortgeschritten gewesen sein, denn bereits zum Anfang des kom-
menden Jahres wird zum ersten Mal diese Zuchtzeitschrift erscheinen und hierzu möchte ich Ihnen auch im Namen des
Präsidiums gratulieren. So, wie wir uns in unserem ersten Gespräch zusammengefunden haben, begrüßt es der Verband, dass
Sie sich Fachthemen widmen wollen und dazu zweimal jährlich eine Ausgabe herausbringen wollen.
Wir hoffen, dass es Ihnen möglich sein wird, viele Sachthemen zu finden, bei denen wir Sie vom Verband unterstützen können.
Es war unser beider Interesse und bewusst, dass es keine Parallele zu unserem Vereinsorgan „Das Islandpferd“ sein soll.
Als erstes Thema haben Sie sich die Abstammungsüberprüfung (Typisierung) vorgenommen. Dies ist auch zur Zeit ein The-
ma, das den Verband in diesem Jahr sehr beschäftigt. So hat der Zuchtausschuss sich dazu bekannt und beschlossen, dass es
nun an der Zeit ist, eine flächendeckende Fohlenregistrierung anzustreben. Gegenüber der FEIF, der Dachorganisation aller
Islandpferdeverbände weltweit, haben wir uns verpflichtet zur lückenlosen Registrierung. Schließlich hat eine Zuchtdaten-
bank auch nur dann einen Wert, wenn möglichst nahezu alle Daten der jährlich geborenen Islandpferde eingetragen wer-
den. Die FEIF und natürlich auch wir haben uns dazu verpflichtet, dass nur ein reinrassiges Islandpferd in die Datenbank
WorldFengur eingetragen werden kann mit einer Abstammung, die lückenlos bis zum Ursprungsland Island nachgewiesen
wird. Die Bezeichnung Islandpferd darf nur, wie vor beschrieben, ein reinrassig gezüchtetes Islandpferd führen. Das ist auch
mit allen Pferdezuchtverbänden so vereinbart.
Wir haben die Verantwortung zu tragen, die Reinrassigkeit zu sichern. Schließlich wurde das Zuchtbuch geschlossen über die
FEIF und dem Ursprungsland Island.
Zum Ende diesen Jahres 2010 haben wir abschließende Gespräche mit den einzelnen Pferdezuchtverbänden, so dass alle
Fohlen, die von den Pferdezuchtverbänden aufgenommen werden, eine Erfassung und Registrierung für die Datenbank
WorldFengur erhalten.
Wir streben hierzu eine bundesweite Lösung an mit einem Servicepaket, von der Aufnahme des Fohlens in den Pferdezucht-
verband, die damit verbundene Ausstellung des Equidenpasses, die Kennzeichnung des Fohlens über einen Mikrochip, die
Entnahme einer Haarprobe und Typsierung über eine DNA-Analyse, eine Registrierung in WorldFengur mit einer Rückmel-
dung zur Registrierung und gleichzeitigem Zugang zu WorldFengur für den jeweiligen Züchter.
Viele Islandpferdezüchter haben noch nicht den Kontakt zu WorldFengur gefunden. Bisher war ein Zugang nur über die
Geschäftsstelle des IPZV zu beantragen. Dieser Weg ist aber nicht zeitgemäß und zu aufwändig.
Die Datenbank WorldFengur wurde in Island mit dem Pferdezuchtverband Island entwickelt und steht bereits seit Jahren
allen Mitgliedsländern der FEIF zur Verfügung. Vertraglich ist gesichert, dass die Datenbank im Eigentum der angeschlosse-
nen FEIF-Länder steht und allen Züchtern und Mitgliedern der Länder zur Verfügung stehen soll.
Diejenigen, welche bereits mit WorldFengur in Verbindung stehen und sich damit befassten, werden festgestellt haben, welche
Möglichkeiten diese Datenbank bietet, um die Daten zur eigenen Verwendung zu nutzen.
Mit der Registrierungsbestätigung und dem überreichten Zugangscode beabsichtigen wir alle Züchter zu erreichen, um die
Datenbank zu nutzen.
Ihr Karly Zingsheim
- IPZV e. V. Präsident -
004 | Islandpferde Zucht

