Page 10 - Illusionsmuster 2
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Anleitung für eine T-Jacke
Eine T-Jacke ist einfach zu stricken - jedoch gefällt der Schnitt nicht jedem. Der Kragen fällt
oft nicht glatt, dafür sieht die Jacke sehr lässig aus.
Man beginnt mit dem Rückenteil (1), in dem das Motiv gearbeitet wird. Die Breite (B) von
Teil (1) entspricht der gesamten Rückenbreite der fertigen Jacke und das Motiv sollte mittig
platziert werden.
Dann strickt man Teil (2) und dabei muss die Breite (A) ca. halb so breit sein wie (B). Es wird
von der schmalen Seite (in Richtung des roten Pfeiles) gestrickt und es emphiehlt sich, am
oberen Rand (D) etwa 5-6 cm kraus rechts zu stricken, damit sich der Rand nicht einrollt.
D
A
2
+ ++
1L 1 Öffnung für den Arm
B
M
+ ++
C
Hier steht im Buch die Anleitung
Teil (2) kann in einem beliebigen Muster gestrickt werden.
Teil (2) muss so lang sein wie 2 x (1L) plus der Breite (B) von Teil (1).
Sobald Teil (1) und Teil (2) fertig sind, werden beide Teile zusammengenäht. Dazu wird Teil
(1) in der Mitte von Teil (2) angenäht und anschließend die Seitennähte geschlossen.
Dafür wird + auf + und ++ auf ++ genäht und soweit geschlossen, dass die gewünsche Größe
der Armöffnung geöffnet bleibt.
Je nach Wunsch können die Armöffnungen mit einem Bündchen (2re, 2li) umrandet werden.
Zum Schluss wird an den gesamten unteren Rand ein Bündchen (2re, 2li) gestrickt (C).
Ein T-Schnitt eignet sich nur bedingt für große Größen, da das lange, obere Stück (A) relativ
breit sein muss, damit die Jacke vorne geschlossen werden kann. Dann ist aber die Breite von
(A) so, dass die Armöffnungen sehr weit nach unten rutschen.
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