Longenunterricht (ab 7 Jahren)

Der Longierunterricht ist die nächste Stufe nach dem Bambiniunterricht. Kinder ab einem Alter von 7 Jahren erlernen den korrekten Dressur- und Springsitz.

In der Longenstunde lässt der Reitlehrer den Reiter auf seinem Pferd „an der langen Leine“ um sich herum kreisen.

Jede Reitstunde beginnt auch hier mit dem Vorbereiten der Ponys, Putzen, Satteln und Trensen. Der Unterricht findet dann in der Reithalle oder auf dem Reitplatz statt.

Durch Sitzübungen wird dem Kind im Schritt, Trab und Galopp das richtige Sitzgefühl vermittelt. Das Kreisen lassen der Arme, Fassen zu den Fußspitzen oder das Stehen in den Bügeln dienst der Schulung des Gleichgewichts, dem Muskelaufbau und –lockerung bei gleichzeitiger Förderung des Vertrauens zum Pferd.

Wenn das Leichttraben gefestigt und das richtige Galoppieren erlernt wurde, kommt das Training mit Stangen und Bodenricks hinzu, ebenso wird der Springsitz eingeführt.

An die Festigung des Sitzes schließt das Üben der Hilfengebung mit der Handan. Die Kinder lernen die richtige Handhabung und den Umgang mit den Zügeln kennen.

Im Anschluss lernen die Kinder, ohne Longe ihr Pony selbstständig zu lenken und das Tempo zu bestimmen. Es folgen einfache Hufschlagfiguren und Bahnregeln.

Kann das Kind selbstständig auf sein Pony einwirken und fühlt sich sicher auf dem Pferd ist die Zeit für das Reiten in der Abteilung gekommen.

 

 

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